Natürlich + Gesund + Hochwertig

Vorteile vom Baustoff Holz

Die Verwendung von Holz als Baustoff bringt das viele Vorteile:

Ökosystem Wald

  • Der Wald reinigt das Trinkwasser und unsere Luft.
  • Der Wald bietet Schutz vor Erosion und Lawinen.
  • Der Wald ist Lebens- und Erholungsraum für Menschen, Tiere und Pflanzen.
  • Der Wald fördert die Gesundheit und das Wohlbefinden.

Holzverwendung ist Klimaschutz

  • Ein Kubikmeter Holz bindet den Kohlenstoff aus einer Tonne Kohlendioxid.
  • Holz ist recyclingfähig und upcyclingfähig.
  • Die Produktion von Holz verbraucht keine Energie, sondern speichert Energie.
  • Am Ende der Nutzungsdauer kann Holz energetisch verwendet werden.
  • Holz hat den geringsten ökologischen Fußabdruck aller Baustoffe.

Sparen mit Holz

  • Holz hat einen guten Dämmwert und benötigt keine teuren und bedenklichen Zusatzdämmstoffe.
  • Die Entsorgungskosten von Holz sind gering.

Holz ist ein regionaler Baustoff

  • Kurze Wege vom Wald bis zur Baustelle.
  • Regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze durch die Verwendung von einheimischen Holz.

Holzhaus - gut für die Bewohner

  • Holz sorgt für eine angenehme Raumtemperatur und eine gesundes Klima
  • Holz beruhigt das Herz.
  • Holz verringert das Stressempfinden.

Ideale physikalische Eigenschaften

  1. Holz hat ein hervorragendes Verhältnis von Tragkraft zu Eigengewicht.
  2. Holz bleibt auch im Kathastopfenfall berechenbar.

Vorteile in der Verarbeitung

  • Holzbauteile werden millimetergenau gefertigt.
  • Gebäude können mit Holz sehr leicht erweitert werden.
  • Holz erlaubt ein trockenes Bauen.

Die größten und höchsten Pflanzen der Welt sind: Bäume.

Der höchste Baum der Welt ist der Hyperion, ein Küstenmammutbaum in Kalifornien mit 115,55 Meter Höhe. Der genaue Standort wird geheim gehalten um den Baum zu schützen und einer Verdichtung des Bodens durch zu viele Besucher vorzubeugen.

Der dickste Baum der Welt mit ca. 14 Meter Stammdurchmesser und ca. 46 Meter Stammumfang ist der Arbol del Tule, eine Mexikanische Sumpfzypresse, steht in Mexiko, ist 1400 bis 1600 Jahre alt und wiegt um die 636 Tonnen.

Nichts ist mächtiger als eine Idee zur richtigen Zeit. (Victor Hugo)

Der mächtigste (größte) Baum der Welt ist der General Sherman Tree, ein Berg- oder Riesenmammutbaum in Kalifornien, 1900 bis 2500 Jahre alt und hat ein Gesamt-Volumen von ca. 1.490 Kubikmeter.

Der älteste Baum der Welt heißt Old Tjikko, eine Gemeine Fichte, ist ca. 9.550 Jahre alt und wächst nach wie vor in Schweden. Er gilt als der älteste, lebende individuelle Klonbaum, das Alter wurde mit der Radiokohlenstoffdatierung des Wurzelsystems bestimmt. Der eigentliche Stamm wird auf nur einige hundert Jahre geschätzt. Sobald der alte Stamm abgestorben ist, bildet das Wurzelsystem mit Hilfe von Klonprozessen immer wieder einen neuen Stamm.

Baum-Klonkolonien, eine Gruppe von Bäumen mit einem gemeinsamen Wurzelsystem, können noch älter werden. Die Kolonie Pando, eine Amerikanische Zitterpappel, wird auf 80.000 Jahre geschätzt.

Das Alter des weltweit ältesten, nicht geklonten Baums, eine Langlebige Kiefer in Kalifornien, beträgt ungefähr 5.050 Jahre und wurde durch Dendrochronologie bestimmt.

Der Gingko, laut Charles Darwin das „lebende Fossil“, gilt als die älteste Baumart der Welt, existiert seit seiner Entstehung nahezu unverändert seit hunderten Millionen von Jahren und ist weder ein Laub- noch ein Nadelgehölz.

Für das Jahr 1997 wurden die jährlich weltweit erbrachten Waldfunktionen auf einen Wert von 4,7 Billionen US-Dollar geschätzt. Das entsprach damals etwa einem Viertel des weltweiten Bruttosozialprodukts.

Wenn es keine Bäume gäbe, müsste man sie erfinden.

Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern

Der Einschlag erfolgt nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Das heißt, es wird nicht mehr Holz geschlagen, als zuwächst.

Der Wald ist ein bedeutender Teil der Umwelt in der Bundesrepublik. In Deutschland gibt es einen Waldanteil von ca. 30 % auf die gesamte Fläche des Landes. Auf jeden Bürger entfallen somit ca. 1.400 m² Wald. Der Wald ist das wichtigste Ökosystem in Deutschland und Deutschland zählt zu den waldreichsten Nationen Europas. Deutschland hat ungefähr 10,8 Mio. ha Wirtschaftswald mit einem Vorrat von 2,8 Mrd.m³ und einem Zuwachs von 60 Mio. m³ pro Jahr. Dagegen ist die Nutzung nur mit 40 Mio. m³ beziffert. Diese Werte sind nur ungefähre Anhaltswerte und zeigen, was Nachhaltigkeit bedeutet:

Die Waldfläche in Deutschland nimmt ständig zu. Unser Wald erfüllt eine Menge unterschiedlicher Funktionen – auf keine dieser können wir verzichten: Nutz-, Schutz- und Erholungsaufgaben.

Alle Waldflächen der Bundesrepublik sind ungeachtet ihres Eigentümers den Forstgesetzen unterworfen. Danach ist der Wald nachhaltig, fachkundig und planmäßig zu bewirtschaften. Diese ordnungsgemäße Forstwirtschaft wurde Ende des 18. Jahrhunderts in Deutschland entwickelt und eingeführt. Ein Wegweiser in dieser Zeit war Heinrich von Cotta.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit bedeutet, dass nicht mehr Holz genutzt wird als gleichzeitig nachwächst. Damit wächst in Deutschland ein „Holzberg“ heran.

Nachhaltigkeit bedeutet auch, Wälder so zu bewirtschaften, dass auch die infrastrukturellen Leistungen langfristig gesichert sind. Das bedeutet neben der Produktion von Holz auch der Erholungsraum Wald, Klimaausgleich, Luftfilter, Lärmschutz, Wasser- und Bodenschutz.

Und nicht zu vergessen: Wald ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Kohlenstoff ist einer der wichtigsten Baustoffe des Baumes.

Er wird über das Gas CO² aufgenommen und durch Photosynthese beim Baumwachstum gebunden. Eine 150-jährige Buche weist durchschnittlich 200.000 Blätter auf und kann über diese ca. 4 kg CO² /Tag aufnehmen.

Holz ist also ein einheimisches Produkt und sichert viele Arbeitsplätze in der Region in der Holz- und Forstindustrie.